Pilgerweg Loccum-Volkenroda


Pilgerwege verbinden mehr als Anfangspunkt und Ziel: Innen und Außen, Natur und Kunst, Füße und Seele, Himmel und Erde, Mensch und Gott.

Die Lutherische Hannoversche Landeskirche hatte diesen Pilgerweg zu ihrem Projekt erklärt und die Markierung der Strecke  mit dem  Zisterzienserkreuz organisiert.

Der Pilgerweg  zwischen Loccum  zu seinem "Mutterkloster" Volkenroda folgt den Spuren der Zisterziensermönche auf der rund 300 km langen Strecke entlang der Weser, der Leine, und der Unstrut, über Wesergebirge, Vogler und Solling. Unterschlupf fanden die Pilger in  Klöstern, Kirchen und Kapellen, die noch heute als heilige Orte einladen, in Kunst, Gesang und Gebet Gottes Nähe zu spüren.

Von  Loccum (bei Hannover) nach Volkenroda (bei Mühlhausen in Thüringen) erhalten die alten Verbindungen zwischen beiden Klöstern neue Impulse. Sie reichen zurück bis in deren Gründungszeit im Mittelalter.

Zahlreiche Klöster, in denen inzwischen  verschiedene Konfessionen beheimatet sind, finden sich auf diesem Pilgerweg. Der Weg verbindet nicht zuletzt zwei der bedeutendsten nord- und mitteldeutschen Kulturlandschaften, die vor noch nicht allzu langer Zeit durch die DDR-Grenze getrennt waren.

(Aus dem Pilgerbuch von Jens Gundlach)

(siehe auch die Bildergalerie 10)




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